"Henry Wahl" ist eine neue Rubrik auf der SPD-Homepage, die mal die Augen zwinkern lassen möchte, aber die auch mal zum Nachdenken anregen soll. Unser Ratsmitglied Gerd Mittelstädt schreibt in unregelmäßiger Folge über Erlebnisse, die in unserer Nachbarschaft gang und gäbe sind. Als unser "Henry Wahl" schaut er sich und allen anderen über die Schulter und lässt nichts unausgesprochen.
Wir wünschen Ihnen, lieber Leser, viel Freude mit Henry Wahls Alltagserlebnissen!
Geschrieben von: Gerd Mittelstädt
Sonntag, 21. März 2010 um 20:14 Uhr
„Eins, zwei, drei: Wer hat den „schwarzen Peter(s)?“
Eigentlich wollte ich mir daran nicht die Zunge verbrennen, aber immer wieder auf die Zunge beißen, ne, ne , das tut mir man zu bannich weh! Und wenn man sieht, dass nun aber auch jeder seinen Senf abgibt, dann kannst erst recht nicht den Mund halten.
Doch worum geht es denn eigentlich? Eigentlich ja um das große Loch in der Haushaltskasse der Gemeinde. Denkste mal so, zunächst.
Das kann ich jetzt gar nicht glauben. Das ist ja wie bei Jacksons Michael!? Da - ich glaub, man sagt heutzutage „zappt“- man so ahnungslos durchs Programm, und gegen 0:25 Uhr hat man in der Tat nicht mehr sooo die Auswahl. Jedenfalls bleib ich hängen bei – und das können Sie mir ruhig glauben, dass ich das noch nie gesehen hab – „Geld, Macht, Liebe“.
Hab’ ich so gehört! So sollen sie gesagt haben. Aber nun mal ehrlich: Noch nich’ mal das „Schwarze Loch“ war plötzlich da; und nun soll das Haushaltsloch im Landkreis „schwuppdiwupp“ an die Tür geklopft haben!?
So langsam hab’ ich nu’ aber so richtig den Hals voll. Ja, das is’ ja nich’ mehr normal. Alles was mir was wert war, das wird mir nun weggenommen. Ja, alles, worauf man sich so richtig verlassen konnte, da biste jetzt verlassen. Und da sag’ ich noch damals: „Wehret den Anfängen!“
„Siehste, da werden meine schlimmsten Befürchtungen doch tatsächlich wahr.“ Die Schweinegrippe hat nun Elstorf erreicht. Wenn auch die Symptome des H1N1- Subtyps sich weitgehend von den bekannten Infektionen aus Mexiko, USA und auch den bisherigen deutschen Fällen unterscheiden, so darf die Gefährlichkeit nicht unterschätzt werden.